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Kejimkujik National Park

Für heute stand ein Besuch des Kejimkujik National Park auf dem Plan. Das Wetter war ok - trocken, warm, bewölkt. Nach einer guten dreiviertel Stunde sind wir am Park angekommen. Im Visitorcenter haben wir uns einen Plan mit den verschiedenen Wanderwegen geben lassen und sind zum Big Dam Lake gefahren. Dort dann auf den 5 km Rundweg Hemlocks and Hardwoods Trail. Zum Glück hatten unsere Gastgeber uns vorsichtshalber Mückenschutz zum einsprühen gegeben - unsere Rettung. Der Weg war recht gut, aber die Mosqitos waren wirklich schlimm. So lang man in Bewegung blieb, ging es. Blieb man aber nur einen Moment stehen, um sich etwas anzuschauen oder ein Photo zu machen, war man schier gespickt mit Mücken. Aber Dank unserer Anti - Mosqitos T-Shirts (kein Scherz - aus Neuseeland mitgebracht) und dem Mückenspray haben wir dort keinen einzigen Stich abbekommen. Dann sind wir noch an den Kejimkujik Lake gefahren und haben dort gepicknickt. Der Himmel zog sich jedoch plötzlich von Minute zu Minute mehr zu. Also noch kurz die Füsse im See gebadet (sehr warm!) und wieder zum Auto. Da es immer mehr nach Regen aussah, wollten wir keinen weiteren Trail laufen. Also ins Auto und Richtung Brier Island. In Digby hat das Navi uns - wie so oft - auf eine kleine Nebenstrasse geführt. Genial, nicht mal Schotter, einfach nur noch Feldweg. Prinzipiell möglich zu fahren, allerdings war der Weg irgendwann so zugewuchert, dass wir das Auto massivst zerkratzt hätten. Also quasi wenden auf der Stelle in gefühlten 500 Zügen. Dann wieder zurück auf befestigte Strassen und weiter Richtung Digby. Doch nur 5 km weiter wurde das Wetter so unschön, dass wir umgedreht haben und zurück nach Granville sind. Geduscht und gegessen - wir konnten das Esszimmer des B&B benutzen - und bereit für die letzten 5 Tage unserer Reise.
8.7.17 03:00


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Halifax - Granville Ferry

Die letzte Woche ist angebrochen und langsam bewegen wir uns wieder Richtung Montreal - aber nur langsam! Von Halifax aus ging es nach Granville Ferry. Der direkte Weg wäre sicherlich auch schön gewesen - am Minas Basin vorbei. Wir hatten uns jedoch entschieden den längeren Weg zu nehmen, immer an der Küste lang. Vorbei an Lunenburg, Shelburne und Yarmouth. Da Lunenburg die älteste deutsche Siedlung Kanadas ist, haben wir dort den ersten Stop eingelegt. Hm, nett aber mehr auch nicht. Da hatte Mahone Bay einige Kilometer vorher deutlich mehr Charme. Also weiter auf der Lighthouse Route. Dann in Le Have mit der Fähre übergesetzt. Wie üblich 7 CAD Einheitspreis. In Petite Rivière dann Picknick und Füsse ins Wasser. Lausig kalt aber schön! Dann weiter auf der Lighthouse Route bis Shelburne. Da man jedoch nur selten direkt am Wasser fuhr und die Strasse in schlechtem Zustand war, sind wir auf die 203 Richtung Norden abgebogen. Raus aus der Bratpfanne rein ins Feuer wie schon Bilbo Beutlin sagte... da hätte selbst unsere Lotte ihren Spass gehabt. Absenkungen und Schlaglöcher, so gross dass man mittig auf beiden Spuren fahren musste um keine größeren Schäden zu riskieren. Also in Yarmouth wieder auf den Highway - den sogannten Evangeline Trail. Unterwegs den Fahrer noch mit einer Kugel Eis belohnt und weiter bis zu unserem B&B. Zum Thema Eis: nicht davon täuschen lassen wenn an der Eistheke steht: klein 1 Kugel, mittel 2 Kugeln und groß 3 Kugeln. In fast allen Fällen - und wir haben einiges an Eis im Urlaub vernichtet - ist eine Kugel groß genug um einer 4-köpfigen Familie als Nachtisch zu reichen. Aber gut, in diesem Fall war die Kugel eher klein, der süsse Zahn war trotzdem zufrieden. Das B&B entpuppte sich als eines der ältesten Häuser in der Annapolis Region, mit der (angeblich) ältesten Eiche Nova Scotias vor dem Haus. Daher auch der Name Grand Oak Manor. Sehr hübsch und vor allem sehr nette Gastgeber. Das Bad war zwar leider am Ende des Ganges gelegen, aber das Zimmer hatte dafür Sicht auf den Annapolis River. Alles in allem ein sehr schöner Tag. Auch wenn die Strassen zum Teil wirklich unschön waren und wir vom Atlantik nicht so viel gesehen haben wie gehofft - die einzigartige Seenlandschaft von Novia Scotia ist beeindruckend und kann auch in Skandinavien nicht schöner sein.
8.7.17 02:29


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