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Halifax - Granville Ferry

Die letzte Woche ist angebrochen und langsam bewegen wir uns wieder Richtung Montreal - aber nur langsam! Von Halifax aus ging es nach Granville Ferry. Der direkte Weg wäre sicherlich auch schön gewesen - am Minas Basin vorbei. Wir hatten uns jedoch entschieden den längeren Weg zu nehmen, immer an der Küste lang. Vorbei an Lunenburg, Shelburne und Yarmouth. Da Lunenburg die älteste deutsche Siedlung Kanadas ist, haben wir dort den ersten Stop eingelegt. Hm, nett aber mehr auch nicht. Da hatte Mahone Bay einige Kilometer vorher deutlich mehr Charme. Also weiter auf der Lighthouse Route. Dann in Le Have mit der Fähre übergesetzt. Wie üblich 7 CAD Einheitspreis. In Petite Rivière dann Picknick und Füsse ins Wasser. Lausig kalt aber schön! Dann weiter auf der Lighthouse Route bis Shelburne. Da man jedoch nur selten direkt am Wasser fuhr und die Strasse in schlechtem Zustand war, sind wir auf die 203 Richtung Norden abgebogen. Raus aus der Bratpfanne rein ins Feuer wie schon Bilbo Beutlin sagte... da hätte selbst unsere Lotte ihren Spass gehabt. Absenkungen und Schlaglöcher, so gross dass man mittig auf beiden Spuren fahren musste um keine größeren Schäden zu riskieren. Also in Yarmouth wieder auf den Highway - den sogannten Evangeline Trail. Unterwegs den Fahrer noch mit einer Kugel Eis belohnt und weiter bis zu unserem B&B. Zum Thema Eis: nicht davon täuschen lassen wenn an der Eistheke steht: klein 1 Kugel, mittel 2 Kugeln und groß 3 Kugeln. In fast allen Fällen - und wir haben einiges an Eis im Urlaub vernichtet - ist eine Kugel groß genug um einer 4-köpfigen Familie als Nachtisch zu reichen. Aber gut, in diesem Fall war die Kugel eher klein, der süsse Zahn war trotzdem zufrieden. Das B&B entpuppte sich als eines der ältesten Häuser in der Annapolis Region, mit der (angeblich) ältesten Eiche Nova Scotias vor dem Haus. Daher auch der Name Grand Oak Manor. Sehr hübsch und vor allem sehr nette Gastgeber. Das Bad war zwar leider am Ende des Ganges gelegen, aber das Zimmer hatte dafür Sicht auf den Annapolis River. Alles in allem ein sehr schöner Tag. Auch wenn die Strassen zum Teil wirklich unschön waren und wir vom Atlantik nicht so viel gesehen haben wie gehofft - die einzigartige Seenlandschaft von Novia Scotia ist beeindruckend und kann auch in Skandinavien nicht schöner sein.
8.7.17 02:29


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Halifax

Aufgewacht - rausgeschaut - Wetterbericht überprüft - nochmal rausgeschaut! Sonnnnnne! Kleid, Sandalen und los.Da Halifax nicht allzu groß ist, hatte das Auto heute mal Ruhetag. Zu Fuss ging es als erstes zur Zitadelle. Da diese eine sogenannte Historic Site of Canada ist, war der Eintritt aus Anlass der 150 Jahrfeier - wie auch bei den anderen National Parks, umsonst. Um den Besuchern einen möglichst genauen Eindruck zu verschaffen, wie die Soldaten damals lebten, sind dort während der Hauptsaison mehr als hundert Studenten, Rentner etc. beschäftigt. Diese spielen in originalgetreuen Kostümen verschiedenste Szenen nach. Angefangen beim Wachwechsel, über das Abfeuern der Kanonen, Dudelsackspieler und und und. Absolut sehenswert, so dass did Mittagszeit bereits deutlich überschritten war, bis wir weiter sind. Dann weiter Richtung Hafen. Unterwegs ein kleines Frühstücksrestaurant. Da wir ausser einem Kaffee im Appartement noch nichts hatten, dort einen Teller mit Rührei und Toast. Lecker, viel und günstig. Dann weiter zum Hafen. Dort auf die älteste Salzwasser-Fähre Nordamerikas, die einen innerhalb von 10 min für 1,25 Dollar nach Dartmouth bringt. Da wir aber ja natürlich gar nicht nach Dartmouth wollten, sonder nur eine Blick auf die Skyline von Halifax ergattern wollten, sind wir von der Fähre runter, einmal durch das Fährterminal und zack auf die gleiche Fähre zurück nach Halifax. Für 5 Dollar für uns zusammen ein toller Spass. Leider habe ich Peters Warnungen auf der Fähre ignoriert, mich noch einzucremen. Aber gut, war ja auch noch nichts passiert... Nachdem wir von der Fähre runter waren, sind wir den Harbour Boardwalk gegangen. Einmal bis zu jedem Ende. Viele Touristen, nochmehr Bars und Souvenirshops. Aber nach viel Natur in den Tagen davor eine nette Abwechslung. Als die Füsse langsam kochten sind wir dann zurück zum Appartement. Dort hab ich dann festgestellt das eincremen gar keine schlechte Idee gewesen wäre. Aber was solls - schliesslich ist Nova Scotia ja das Land der Hummer. Also dick Aloe Vera drauf und gut. Morgen gehts weiter, immer an der Küste lang, bis Granville Ferry...
6.7.17 02:41


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